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März 2026 – Was tun bei Erkältung?

Auch wenn die Höhepunkte der Erkältungssaison im Januar und Februar bereits hinter uns liegen, sind auch die Frühlingsmonate nicht unkritisch. Eine Erkältung – nicht zu verwechseln mit allergischem Heuschnupfen – ist eine durch Viren ausgelöste akute Infektion der oberen Atemwege. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer „normalen“ Erkältung (= grippaler Infekt) und einer „echten“ Grippe (= Influenza).

Wie kann ich eine Erkältung vermeiden?

Eine Erkältung lässt sich am besten durch eine Kombination aus gesundem Lebensstil und gezielten vorsorglichen Maßnahmen verhindern:

  • Durch eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung, ausreichend viel Schlaf, Bewegung und Stressreduktion stärken Sie Ihre Abwehrkräfte.
  • Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und halten Sie Ihre Schleimhäute feucht – das Raumklima spielt hier eine wichtige Rolle. Trockene Heizungsluft trocknet die Nasenschleimhäute aus. Legen Sie Wert auf regelmäßiges Stoßlüften, insbesondere in Räumen mit vielen Menschen.
  • Waschen Sie sich immer gründlich die Hände und vermeiden Sie es, sich ins Gesicht zu fassen.

Was tun, wenn die Erkältung da ist?

Folgende Maßnahmen können helfen, die Erkältung möglichst schnell zu überwinden:

  • Schonen Sie sich körperlich, auch Ihre Stimme.
  • Sofern Sie keinen Husten oder starke Halsschmerzen haben, inhalieren Sie z. B. Kamillendampf und gurgeln Sie mit Salbeitee.
  • Trinken Sie heißen Tee und Milch mit Honig.
  • Nutzen Sie warme Halswickel.
  • Falls Sie es nicht ohnehin schon tun: Verzichten Sie auf das Rauchen und Alkohol.

Welche Medikamente helfen?

Medikamente dienen meist dazu, das mit der Erkältung einhergehende Krankheitsgefühl und die auftretenden Symptome wie Halsschmerzen und Kopfschmerzen zu lindern.

  • Nasentropfen haben eine schleimhautabschwellende Wirkung und erleichtern das Atmen.
  • Bei Reizhusten empfiehlt es sich, hustenstillende Mittel einzunehmen.
  • Bei gewöhnlichem Husten helfen schleimlösende Hustensäfte.
  • Gegen Kopf- und Gliederschmerzen können acetylsalicylsäurehaltige (ASS) Medikamente effektiv sein.

Anders als bei bakteriell bedingten Erkrankungen helfen Antibiotika bei Erkältungen nicht – denn sie wirken nicht gegen Viren. Antibiotika sind also ausschließlich dann geeignet, wenn neben der virusbedingten Infektion zusätzlich eine bakterielle Entzündung vorliegt.